Bad Aibling

Bad Endorf

Rosenheim

Maklerprovisionen in Deutschland

Nur noch 25% des normalen Immobilienbestandes in Rosenheim

Käufer bekommen es immer wieder zu spüren. Das Angebot an Immobilien ist knapp.
Die Wohnung von Familie Lange* platzt aus allen Nähten. Familie Lange wohnt in einer neueren 3 Zimmer Wohnung mit 90 m² Wohnfläche. Tochter Luisa bewohnt derzeit noch alleine das Kinderzimmer. Der Computer von Papa Rolf steht im Wohnzimmer. Und Ehefrau Lisa ist im 8. Monat schwanger. Zu Anfang kann das Baby bestimmt im Schlafzimmer schlafen. Doch später?

Eine normale und übliche Situation. Familie Lange begibt sich auf die Suche nach einem kleinen Haus mit Garten. Mindestens 4 Zimmer sollen es sein. Ihr Budget liegt bei 490.000,- €. Ein gutes Budget denken Sie.

Bei der aktuellen Suche stellt Familie Lange fest, es gibt so gut wie kein Angebot auf dem Markt. In Rosenheim werden derzeit auf der größten Immobilienbörse nur 19 Häuser angeboten. Von 465.000 bis 5.600.000,-€. Also kann unsere Familie gerade mal ein Objekt ansehen.

Bei unserer halbjährlichen Recherche waren es zum Beispiel 2010 noch über 40 Angebote bei Immobilienscout und 2005 sogar über 80 Häuser im Stadtgebiet Rosenheim.

Dieser Trend ist derzeit nicht ungewöhnlich. Die Gründe hierfür sind recht einfach zu erläutern:
1.  Der Verkäufer weiß nicht wohin er den Kaufpreis legen soll. Er bekommt kaum Zinsen hierfür.
2. Der Verkäufer wartet ob sich die Kaufpreise weiter erhöhen.
3. Der Verkäufer findet selbst keine bessere Immobilie derzeit und kann somit nicht verkaufen.
4. Aufgrund der niedrigen Zinsen gibt es zu viele Interessenten.

Wir nehmen an, dass sich in der nächsten Zeit diese Marktlage nicht entschärfen wird.

*Name frei erfunden.

Folgen des neuen Bestellerprinzipes – wir haben kein Problem damit!

Das zum 01.06.2015 in Kraft getretene Bestellerprinzip bei der Neuvermietung von Immobilien stellt unserer Ansicht nach keinen Nachteil für uns als Unternehmen dar. Wie in jeder Arbeitsbranche gilt das Prinzip, dass sich Qualität immer durchsetzen wird.

Wir arbeiten täglich auf höchstem Niveau und wissen, dass ehrliche, transparente und hochwertige Arbeit immer geschätzt wird. Da wir Befürworter einer Mindestqualifikation von Immobilienmaklern sind, denken wir dass das Bestellerprinzip die „schwarzen Schafe“ mehr vom Markt verschwinden lässt. Dadurch haben qualifizierte Makler mit einer dementsprechenden Ausbildung auch einen leichteren Stand, da Ihr Berufsbild nicht durch ungelernte verschlechtert wird. Es gibt immer noch genügend Vermieter die sicher und gut vermieten wollen und dadurch auch bereit sind etwas dafür zu bezahlen.

Derzeit können wir bei unserem Immobilienangebot keine Verringerung der Mietobjekte feststellen. Noch besser ist, dass die Vermietung recht schnell von statten geht, da der Mieter ja keine Provision bezahlen muss.

Das Bestellerprinzip hat einige Änderungen am Vermietungsmarkt von Immobilien ergeben. Viele Eigentümer haben eine gewisse Angst davor jetzt noch einen Makler zu beauftragen.

Diese Angst ist jedoch unbegründet. Es gibt auch beim Bestellerprinzip viele Vorteile für den Eigentümer. Ein gut geprüfter Mieter, einen rechtssicheren Mietvertrag sowie eine schriftlich dokumentierte Übergabe des Objekts. Dies sind nur einige Vorteile. Zögern Sie also nicht uns zu kontaktieren. In einem persönlichen Gespräch können wir Ihnen noch weitere Vorteile erläutern. Zudem bieten wir Ihnen als Eigentümer interessante Provisionsmodelle an.

Erfahrungsberichte von Eigentümern bestärken uns darin, dass eine Vermietung über uns die Vermieter vor vielen unnötigen Lasten befreit. Egal ob es die Erstellung eines hochwertigen Expóses ist, die Vorauswahl der Interessenten mit denen besichtigt wird oder die Prüfung der Mietinteressenten. Wir bieten Ihnen ein „Rundumsorglospaket“ welches Sie ruhig schlafen lässt

Bewerbung bei ImmobilienScout zum Besten Makler Regional

Beste Unternehmensmarke regional

Ihr Unternehmen agiert nur in einer bestimmten Region? Sie arbeiten von einem oder mehreren Standorten, jedoch nicht deutschlandweit? Bewerben Sie sich in dieser Kategorie, um sich die Chancen auf den Marken Award der Immobilienbranche als „Beste Unternehmensmarke regional“ zu sichern.

Wir haben uns hierfür beworben. Das wichtigste Ziel unseres Unternehmens ist es:
Den Kunden begreiflich zu machen, dass die Maklerleistung eine hochwertige, finanziell enorm wichtige, seriöse Dienstleistung für alle Kunden darstellt. Dass hierfür ein hohes Fachwissen nötig ist, es vom Makler einen hohen Geldeinsatz verlangt, Erfahrung notwendig ist, Ehrlichkeit wichtig ist und ein weitreichendes Marketingkonzept entscheidend ist. Beim Kauf und Verkauf einer Immobilie gibt es Risiken, die enorme finanzielle Auswirkungen haben können. Um dies zu transportieren arbeiten wir tagtäglich und versuchen jeden Kunden von der Wichtigkeit unserer Dienstleistung zu überzeugen.

Ein guter Artikel von Focus den wir gerne so aufnehmen! Lästige Makler: In diesem Fall können Sie Ihnen ein Vermögen einbringen

Mittwoch, 13.05.2015, 10:34 · von FOCUS-Online-Autorin Michaela Hutterer

Wer sein Haus nicht selbst vermarkten will, sollte einen Makler einschalten. Profis sind ihr Geld tatsächlich wert. In Teil 5 unseres Leitfadens erklären wir, wie Sie so einen finden.

Steht der Entschluss zu verkaufen einmal fest, gilt es, die richtige Marketing-Strategie für das eigene Haus zu entwerfen. Marketing? In Zeiten wie diesen? „Eigentlich verkauft sich doch alles von selbst“, mögen Sie denken. Ja und nein.

Wer nicht viel Zeit für die Käufersuche hat oder aber den Verkauf nicht selbst vor Ort betreuen kann, braucht Hilfe:  einen kompetenten Partner vor Ort. Auch ängstliche, kontaktscheue, unerfahrene oder schlicht uninteressierte Verkäufer tun gut daran, die Arbeit mit den Interessenten an einen Profi auszugliedern.

Marketing fürs Haus

Effizienz, Knowhow, Strategie und viel Gespür sind nötig, um ein Objekt gerade in angebotsarmen Zeiten erfolgreich zu veräußern. Warum?

Gute Objekte sind rar, die Zahl der Interessenten hoch. Ohne das richtige Interessenten-Management tappen Verkäufer schnell in die Zeit-und Frustfalle: Woche für Woche Besichtigung, aber ernsthafte Interessenten stellen sich nicht ein. Telefonate, Termine, Treffen – den zehrenden Reigen aus Hoffnung und Enttäuschung können gute Makler durchbrechen; mit der richtigen Strategie.

Die Spreu vom Weizen trennen

Immobilienvertrieb bedeutet die Spreu vom Weizen zu trennen – möglichst schnell, diskret und effektiv. Denn der Immobilienboom bringt seltsame Hobbies mit sich. Stichwort: Immobilientouristen. Ist das Wetter am Wochenende und in den Ferien schlecht, gehen sie mal eben Häuser gucken – ohne jede Kaufabsicht.

Kann Ihnen nicht passieren? Dann weiter zu Schritt 6.

Damit Sie selbst entscheiden können, wer der richtige Vertriebspartner für Ihr Haus ist – Sie oder der Makler – gibt es hier die wichtigsten Fakten zum Thema Makler.

Was leistet ein Makler?

Gute Makler sperren nicht nur die Türe auf. Ihr Einsatz beginnt weit vor der eigentlichen Vertriebsphase. Gute Makler sind heutzutage Finanzdienstleister, Gutachter, Rechercheur, Berater und Verkaufsprofi.

Vor dem Vertriebsstart: 

  • Markt beobachten, verkaufsförderliche Informationen recherchieren
  • Verkehrswert und Angebotspreis ermitteln
  • Hilfe bei Unterlagenbeschaffung
  • Exposé erstellen
  • Vertriebsstrategie finden (Käuferschicht, Vertriebswege, Art der Bewerbung)
  • Finanzierungsberatung (Umschuldung und/oder Zwischenfinanzierung, meist im Rahmen              der Preisfindung)
  • Anzeigen auf verschiedenen Vertriebswegen schalten (Immoportale, Anzeigenblätter, Tageszeitungen, Homepage, soziale Netzwerke)
  • Interessentenpool prüfen und einbringen
  • Exposés versenden, Interessenten informieren
  • Telefonservice (Erreichbarkeit)
  • Anfragen bündeln, gewichten, Vorauswahl treffen
  • Termine koordinieren
  • Besichtigung leiten, Fragen beantworten
  • Verkäufer informieren
  • Verkaufsverhandlungen leiten
  • Kaufvertrag vorbereiten und Interessen ausgleichen
  • Notartermin begleiten

Wer keine Erfahrung mit Maklern hat, muss sich schlau machen. Es gilt die Top-Player für Ihre Region zu finden. Der Titel Makler ist keine geschützte Berufsbezeichnung, sie unterliegen keinen Qualitätsprüfungen. Ein Gewerbeschein reicht und schon können auch Anfänger am Markt auftreten.

Blicken Sie ins Telefonbuch und Internet. Von großen Boutiquen bis hin zum Einzelmakler wird alles geboten. Wichtig: Nicht jeder Makler braucht einen eigenen Internetauftritt, aber kaum ein Makler arbeitet ohne Präsenz in den großen Online-Immobilienplattformen Immoscout, Immowelt oder Immonet. Prüfen Sie: Wer bietet in meiner Region Objekte an? Über die Eingabe der Postleitzahl finden Verkäufer alle inserierenden Makler in ihrer Region.

Kontakte nutzen

Fragen Sie in der Nachbarschaft oder im Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen. Gute Leistungen sprechen sich rum. Klären Sie, ob der Makler mit der Wohngegend vertraut ist. Unterschätzen Sie nie den Heimvorteil ortsansässiger Makler! Sie besitzen wertvolle Adressenpools ansässiger Käufer und sind meist gut vernetzt.

Machen Sie zudem den Praxistest. Haben Sie ein oder zwei Makler in die engere Wahl gefasst, testen Sie sie undercover bei ihrer Arbeit. Geben Sie sich als Interessent aus, besichtigen Sie eines der Objekte, die der Makler vertreibt. Gefällt Ihnen der Umgang, die Erreichbarkeit, die Vertriebsform? Ist er Ihnen sympathisch? Sie arbeiten bestenfalls wenige Wochen, nicht selten aber mehrere Monate mit dem Makler zusammen.

Woran erkennen Sie einen guten Makler?

An seinem Leistungsspektrum und an seinem guten Ruf. Letzterer setzt harte Arbeit und viel Erfahrung voraus. Prüfen Sie zudem die folgenden Kriterien:

  • Fachwissen und Expertise: Ob Finanzierung, Sanierung oder Rechtsfragen: Gute Makler haben ein umfangreiches Wissen in angrenzenden Bereichen. Hat der Makler zudem Bank-      und Bau-Erfahrung? Das zahlt sich später aus. Beim Verkauf von Eigentumswohnungen zählt vertieftes Wissen rund um die Verwaltung (z.B. Wohngeldabrechnung,               Eigentümerversammlungen)
  • Erfahrung: Neue Ideen, neue Konzepte: Im Immobiliengeschäft punkten alte Hasen meist mehr als Youngster. Zu hart ist derzeit der Markt. Vertrauen Sie Platzhirschen aber nicht Prüfen Sie die Erfahrung des Maklers. Hat er wirklich so viele Objekte verkauft? Setzt er die Preise immer sehr hoch an, um dann Monate später zu reduzieren? Kennt er sich mit            Ihrem Viertel aus? Hatte er hier schon Aufträge?
  • Arbeitsweise: Testen Sie, wie Ihr potentieller Vertriebspartner vorgeht. Gefallen Ihnen Stil, Umgangsformen und Auftreten? Sind Exposés, Annoncen und Geschäftsauftritt         ansprechend? Wirkt der Makler professionell und vertrauenswürdig? Achten Sie auf   Wer mit großen Namen prahlt, gibt auch Ihren an andere weiter.

Vorbereitung:

Gute Makler bereiten sich gründlich vor. Nur wer viel fragt, kann viel beantworten. Werden Sie misstrauisch, wenn ein Makler bereits am Telefon Angaben zu möglichen Verkaufswerten macht! Gute Makler besichtigen zuerst, bevor sie ein Objekt bewerten und fragen auch nach Mängeln. Profis bestehen auf guten Grundriss- und Lageplänen, Energieausweis und Betriebskostenübersicht. Sie helfen notfalls bei der Beschaffung von Dokumenten und fotografieren gut.

Verkaufstalent:

Makler sind selten introvertiert und kontaktscheu. Sie sind Verkäufer, ihr Ziel ist der Abschluss. Sie wissen, wie der Käufer tickt und wahren Ihre Rechte als Eigentümer. Sie finden praktische Lösungen und reagieren schnell auf neue Situationen.

Vertragliche Vereinbarung. Ein seriöser Makler fixiert alle Details zum Vertrieb Ihrer Immobilie in einer Vereinbarung. Dazu zählt auch die Provision. Eine Vorauszahlung ist nicht üblich!

Kommt es zum Notarvertrag, darf der Makler ein Honorar (Courtage, Provision) für die Vermittlung berechnen – unabhängig davon, wie viel oder wenig er dafür getan hat (Erfolgshonorar). Bleibt der Vertragsschluss aus, darf je nach Auftragsvereinbarung der Makler seinen Aufwand für die Werbung in Rechnung stellen.

Die Höhe der Courtage ist Verhandlungssache, meist wird nur „ortsübliche Courtage“ vereinbart. Sie beträgt je nach Region zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer (3,57 % bis 7,14 % in toto). Wer sie zahlen muss, ist frei verhandelbar. Das ändert sich nur für Vermietungen, wenn das geplante Gesetz zur Änderungen im Mietrecht in Kraft tritt zum 1.6.2015. Dann soll bei Vermietungen automatisch der Vermieter die Provision zahlen (Besteller-Prinzip).

Beim Immobilienkauf trägt ohnehin meist der Käufer die Kosten. Daneben können sich die Parteien die Ausgabe auch teilen. Oder der Verkäufer zahlt. Fällig wird die Provision meist sieben bis 14 Tage nach Unterschrift beim Notar. Finger weg von Bedingungen mit Vorkasse!

 Freier Makler oder Immobiliencenter der Bank?

Ob Sparkasse, VR-Banken oder Geschäftsbanken, alle haben mittlerweile eigene Vertriebsabteilungen (Immocenter). Für wen sich der Gang zur Bank lohnt und wer auf einen freien Makler setzen sollte, hängt von den Bedürfnissen ab. Wer verkauft, um eine konkrete Folgeimmobilie – bei derselben Bank – zu finanzieren, kann mit dem bankeigenen Immo-Makler gut verhandeln. Nicht selten lässt das Institut bei der Höhe des neuen Zinssatzes, der Vorfälligkeitsentschädigung oder den Konditionen für eine Zwischenfinanzierung mit sich reden. Wer keine Folgefinanzierung benötigt, kann auch mit einem freien Makler arbeiten. Vor allem wenn er sich von diesem attraktive Kaufangebote verspricht und das Angebot der Bank recht begrenzt ist.

Was im Maklervertrag drin stehen sollte:

Kluge Verkäufer achten auf eine schriftliche Vereinbarung, die alle wesentlichen Punkte klar regelt:

  • Bezeichnung des Verkaufsobjekts
  • Angebotspreis und gegebenenfalls Preisrahmen
  • Leistungsbeschreibung des Maklers
  • Provisionsvereinbarung (Höhe in Prozent und Fälligkeit)
  • Laufzeit des Vertrages
  • Kündigungsmöglichkeiten
  • Kostenübernahme für Vertriebskosten
  • Auftragsart

Die Art des Maklerauftrags regelt, ob und inwieweit der Eigentümer nebenher selbst verkaufen darf.

Ein qualifizierter Alleinauftrag ist für den Makler am interessantesten, da er die Verkaufsbemühungen des Eigentümers unterbindet. Für eine bestimmte Zeit sichert sich der Makler das Recht, dass nur er das Objekt vertreiben darf. Findet der Eigentümer selbst einen Käufer, muss er dem Makler Schadenersatz leisten. Dessen Höhe orientiert sich an Aufwand und Stundensatz des Maklers. Die Vereinbarung sollte auch klären, ob der Makler Unteraufträge an Kollegen vergeben darf.

Ein einfacher Alleinauftrag verzichtet auf die Einschränkungen für den Vertrieb. Eigentümer dürfen nebenher selbst auf Käufersuche gehen. Einzig andere Makler dürfen sie nicht für ein und dieselbe Immobilie beauftragen.

Ein einfacher Auftrag hindert Verkäufer nicht mal daran. Ob sich der Makler sehr ins Zeug legt, wenn er am Ende leer ausgeht, ist freilich fraglich.

Welche Auftragsart für den Eigentümer gut ist, hängt von der Entfernung zum Objekt und der Einsatzbereitschaft des Eigentümers ab.

http://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilienkauf/leitfaden-hausverkauf-v-abzocker-oder-hilfreicher-experte-wann-sie-einen-makler-fuer-ihr-haus-beauftragen-sollten_id_4668511.html

 

Provision bei der Miete

Ab wann gilt das Bestellerprinzip? Diese Frage wird seit einigen Wochen immer häufiger gestellt. Fakt ist: Noch ist das geplante Gesetz nicht in Kraft getreten. Die wichtigsten Informationen zum aktuellen Gesetzentwurf im Überblick.

Bestellerprinzip, Makler, Wohnungssuche, Foto: imago/Westend61

Das geplante Bestellerprinzip sieht vor, dass der derjenige den Makler zahlt, der ihn auch beauftragt hat. Noch ist das Gesetz aber nicht in Kraft getreten. Foto: imago/Westend61

Seit über einem Jahr plant die große Koalition die Einführung des Bestellerprinzips bei derWohnungssuche. Der Gesetzentwurf steht; Bundestag, Bundesrat und Ausschüsse haben sich in der Vergangenheit ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Dennoch: Beschlossen ist das Gesetz noch nicht.

Wann kommt das Bestellerprinzip?

Noch befindet sich das sogenannte Mietrechtsnovellierungsgesetz im parlamentarischen Verfahren. Das heißt: Es sind immer noch inhaltliche Korrekturen am Gesetzentwurf möglich. Erst wenn der Bundestag das Gesetz beschlossen und Bundespräsident Joachim Gauck es ausgefertigt und verkündet hat, kann es auch in Kraft treten. Die finale Abstimmung soll voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar stattfinden. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) geht davon aus, dass das Gesetz frühestens am 1. April 2015 gelten könnte – wenn alles nach Plan läuft. Verzögert sich das Verfahren, verschiebt sich auch der Zeitpunkt des Inkrafttretens.

Aktuell dürfen Immobilienmakler also wie gehabt die Provision vom Mieter verlangen.

Das bedeutet das Bestellerprinzip

Tritt das Bestellerprinzip so in Kraft wie im Gesetzentwurf vorgesehen, muss derjenige den Immobilienmakler zahlen, der ihn auch beauftragt hat. Für einen Mieter würde das in Zukunft bedeuten: Nur wenn er den Makler explizit damit beauftragt hat, für ihn eine Wohnung zu suchen, und er mietet diese Wohnung auch, zahlt er Provision. Umgekehrt gilt: Beauftragt der Vermieter den Makler, zahlt der Mieter keine Provision, sondern der Wohnungseigentümer.

Bestellerprinzip gilt nicht bei Immobilienverkauf

Wichtig zu wissen ist, dass das Bestellerprinzip ausschließlich für Vermietungen gelten soll. Wird eine Immobilie verkauft, kann nach wie vor frei bestimmt werden, wer den Makler bezahlen muss.

Was sich beim Bestellerprinzip noch ändern könnte

Der Fachausschuss des Bundesrats möchte, dass das Bestellerprinzip praxistauglicher gestaltet wird. Denn im Koalitonsvertrag sei verankert, dass das Bestellerprinzip marktwirtschafltichen Prinzipien entsprechen müsse. Noch sei das nicht der Fall, sagen  Kritiker. Der Wortlaut des Gesetzentwurfs regelt nämlich die Konstellation, dass mehrere Mietinteressenten mit vergleichbaren Suchaufträgen an den Makler herantreten, nicht. Dies könnte dazu führen, dass der Makler zwar eine Immobilie vermittelt und trotzdem keinen Anspruch auf eine Provision hat. Die Bundesregierung hatte bereits im November anklingen lassen, dass sie sich einer Prüfung diesbezüglich nicht verschließe, solange „der gegenwärtigen Benachteiligung der Wohnungssuchenden effektiv begegnet werden kann“.

Dieser Artikel stammt von Immowelt.de

immobilie suchen mieten